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Triumphieren

...ist ein weitreichender Begriff. Was ist ein Triumph eigentlich? "Ein abschließender Erfolg in einem Wettkampf" ist die offzielle Definition von Triumpf bzw. Sieg. Nur meiner Ansicht nach ist diese Beschreibung viel zu ungenau differenziert. Triumphe können verschiedene Sachen sein. Eine gute Note in der Schule, die Überwindung seines eigenen Körpers oder des eigenen Mutes, auch eine erfolgreiche Liebeserklärung an einen anderen Menschen und das anschließende glückliche Zusammenleben. Triumphieren, endlich mal Erfolg im Leben haben, ist wohl eines der schönsten Gefühle, das ein Mensch nur erleben kann. Endlich das Gefühl, irgendwelche unsichtbaren, aber keineswegs niedrigen Hürden überwunden zu haben, besser gewesen zu sein als jeder andere, sei es im Sport oder in der Schule. Ich selbst bin gerade in einer Situation zwischen den beiden Fronten. Im Sport recht erfolgreich, als souveräner Tabellenführer im Fußball bereits Spieltage vor Schluss als Aufsteiger festgestanden, während in der Liebe einfach der Wurm drin ist. Nichts klappt mehr, niemand springt mehr auf einen an, man selbst ist hoffnungslos. Und genau in dieser Zeit ist es zum einen enorm wichtig, aber auch extrem schwierig, den nötigen Spagat zu schaffen. Niemals die Launen miteinander vermischen, das könnte nicht gut für alle enden. Immer dieser ständige Druck, alles richtig machen zu müssen und konzentriert bei der Sache zu sein. Nichts desto trotz. Triumphieren ist eines der schönsten Dinge der Welt..
7.5.14 22:04


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Einen Menschen plötzlich nicht mehr zu beachten

...ist wohl für alle Beteiligten das Schlimmste, was einem passieren kann. Klar, den, der ignoriert wird, trifft es am härtesten. Viele ungeklärte Fragen und Selbstzweifel werfen sich mit der Zeit auf: "Warum tut er das?" - "Hat es irgendeinen Grund?" - "Hört er irgendwann damit auch wieder auf?". Man versucht alles, um den Kontakt wieder herzustellen. Man schreibt den anderen an, einmal, zweimal, sieben Mal, nur man bekommt einfach keine Antwort. Man schreibt der Person lange Texte, in denen steht, wie wichtig er für einen ist und was innerlich in einem nun vorgeht. Man versucht mit ihm direkt Kontakt aufzunehmen, versucht selbst auf sich aufmerksam zu machen. Aber man vermisst auch. Man vermisst die Zeit, in der alles noch gut war, in der man sich verstanden hat. Man vermisst die Stimme des anderen, man sehnt sich danach, wieder mit ihm sprechen zu können, mit ihm zu lachen, mit ihm auch über ernste Dinge reden zu können. Man hat nur noch schlechte Laune, hat auf alles andere gar keine Lust mehr, man will nur diese eine Sache geklärt haben. Aber sie lässt sich nicht klären. Meistens zumindest. Leider. Aber dann gibt es da auch noch andere Personen, die davon getroffen werden. Da gibt es Freunde und weitere Nahestehende der Ignorierten. Äußerlich bekommen sie nur mit, dass sie "von dem Arsch ignoriert wird", aber innerlich merken sie, dass es die Person mehr trifft als sie nach außen hin zeigen mag. Sie versuchen die Person aufzumuntern, abzulenken, den anderen vergessen lassen machen. Aber auch das hilft nichts. Sie nehmen Kontakt zu diesem Menschen auf, aber außer ein paar kühlen, ernst gemeinten Worten hat er nichts für alle übrig. Er erklärt meistens nicht einmal, warum genau er diese Entscheidung getroffen hat. Und dann werden auch die Personen, die eigentlich nur helfen wollten, mit von der Stimmung heruntergezogen. Sie wollten ja nur helfen, schaffen es aber nicht und sehen weiterhin nur diesen innerlich zerbrechenden Menschen, hilflos und ohne Ahnung... Und dann gibt es da noch die dritte Seite. Denjenigen, der ignoriert. Einst lebte er glücklich mit einer Person zusammen, alles schien perfekt zwischen ihnen zu laufen, eine Freundschaft, die scheinbar bis in die Ewigkeit zu halten schien. Bis zu diesem Tag x, an dem er die Entscheidung traf, von heute auf morgen den Kontakt komplett abzubrechen. Keine Nachricht mehr, die Nummer wird gelöscht, in der Schule oder in der Stadt allerhöchstens ein einziger kalter Blick, ansonsten nur Leere. Er versucht jemanden, der früher viel für ihn bedeutet hat, einfach fallen zu lassen, aber das alles zieht auch nicht spurenlos an ihm selbst vorbei. Ihn reizt es natürlich, einfach wieder so zu beginnen, als wäre niemals etwas gewesen, aber es ist einfach zu schwer für ihn. Er selbst zerbricht daran. "Vielleicht ist es schon zu lange her, dass wir das letzte Mal Kontakt hatten?" - auch Selbstzweifel in ihm machen sich breit, ebenso wie Trauer und auch Tränen, die einfach raus müssen. Man kann einen Menschen mit Bedeutung im eigenen Leben nicht einfach "ausradieren", wird er später selbst merken. Nur dann, dann ist es möglicherweise wirklich schon zu spät und er hat mit einer einzigen, dummen, unüberlegten Aktion alles versäumt, was er so lange aufgebaut hat.
24.4.14 11:37


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